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| Sehenswürdigkeiten in Lemgo und Umgebung |
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Die Externsteine sind Bestandteil der vorwiegend aus Sandsteinen der Unterkreide-Zeit aufgebauten mittleren Gebirgskette des Teutoburger Waldes. Im Zuge der Gebirgsbildung vor etwa 70 Millionen Jahren wurde der ursprünglich flach lagernde Unterkreide-Sandstein im Bereich der Gebirgskette an den Externsteinen senkrecht aufgepresst. Die markante Felsengruppe ist Bestandteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes.

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Schloß Brake
wurde ab 1587 als Residenz der Grafen zur Lippe im Stil der Renaissance ausgebaut. Es ist von einem Wassergraben umgeben und steht auf den Grundmauern einer der größten mittelalterlichen Burgen Norddeutschlands. Der markante Turm macht es zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der alten Hansestadt Lemgo. Die Gebäude im näheren Umfeld des Schlosses vermitteln noch heute ein eindrucksvolles Bild einer frühneuzeitlichen Residenz, zu der die Domäne, drei historische Mühlen und ein Waschhaus gehören.
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Älteste und größte Greifvogelwarte Europas mit mehr als 180 Greifvögeln von über 50 Arten aus aller Welt. Lehr- und Informationszentrum zur Aufzucht und Haltung von Greifvögeln, Freiflugvorführungen, Abenteuerspielplatz, Gastronomie.
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Das Städtische Museum Hexenbürgermeisterhaus gehört zu den ältesten Stadtmuseen in Ostwestfalen-Lippe. Mit seiner 1571 entstandenen Fassade ist das Haus ein herausragendes Beispiel städtischer Architektur im Stil der Weserrenaissance. Trotz zahlreicher Umbauten ist die räumliche Struktur des frühzeitlichen Bürgerhauses (Diele mit Herdfeuer und seitlichen Einbauten, Saal, Keller, Speichergeschosse ) erhalten.
Der Beiname Hexenbürgermeisterhaus erinnert an den Juristen und Bürgermeister Hermann Cothmann. Er hatte sich während seiner Amtszeit den Ruf eines unerbittlichen "Hexenjägers" erworben. Das Museum zeigt eine Reihe von Folterinstrumenten aus dem Nachlass der Lemgoer Scharfrichterfamilie Clauss / Clausen.
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Im Jahr 1889, acht Jahre nach seiner Rückkehr nach Lemgo, stellte Karl Junker den Bauantrag für sein Haus. Vermutlich aber hatte er sich schon Jahre vorher mit Entwurf und Planung beschäftigt und sogar ein detailgetreues Holzmodell gebaut. 1891 war der zweistöckige Fachwerkbau mit Bruchsteinsockel weitgehend fertig gestellt. Die spezifische Gestaltung seines Hauses mit überreichen und phantasievollen Schnitzereien beschäftigte Karl Junker noch viele Jahre. In diesem vielfach als Gesamtkunstwerk bezeichneten Haus lebte und arbeite Karl Junker, weitgehend zurückgezogen von menschlicher Gesellschaft, bis zu seinem Tod.
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Die einzige lippische Naturbühne mit einer über 40jährigen Tradition, malerisch unweit des reizenden Bergdorfes Bellenberg bei Horn-Bad Meinberg gelegen, wird jährlich von über 10.000 Zuschauern besucht. Die ausschließlich von Laienspielern aufgeführten heiteren Volksstücke, Märchen und Jugendstücke, von Pfingstsonntag bis Anfang September, sind Anziehungspunkt für die ganze Familie.

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Der Vogelpark Heiligenkirchen bietet eine gepflegte Parkanlage und über 1000 Vögel und Säugetiere in 300 Arten aus aller Welt in großen Volieren und Freigehegen. Vom größten Vogel, dem Helmkasuar, bis zum kleinsten Huhn der Welt – mit Küken in der Größe einer Hummel – ist alles vertreten. Zu sehen sind u.a. Pelikane, Störche, Kraniche, Pfauen, Tukane und seltene Hornvögel, aber auch Affen, Präriehunde, Känguruhs und der kleine Bruder des Elefanten.

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Das wohl berühmteste Detmolder Ausflugsziel ist das Hermannsdenkmal auf der 356m hohen Grotenburg in Hiddesen, einem südwestlich gelegenen Ortsteil Detmolds. Weit überragt die Figur die Landschaft und prägt das Bild. Es wurde zur Erinnerung an die "Schlacht im Teutoburger Wald" erbaut, mit der der Führer der Germanen, Hermann der Cherusker, ein weiteres Vordringen der Römer für alle Zeiten verhinderte. Seit der Einweihung vor 125 Jahren ist das Hermannsdenkmal zu einem der bedeutendsten Ausflugsziele im norddeutschen Raum geworden. Inzwischen besuchen Jahr für Jahr mehr als eine Million Menschen das Monument auf der Grotenburg. Durch den umfangreichen Ausbau der gastronomischen Einrichtungen und die sorgfältige Anlage von Wanderwegen in unterschiedlicher Länge lädt das Symbol des Teutoburger Waldes auch zu längerem Verweilen ein.
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Das Lippische Landesmuseum ist das größte und älteste Museum Ostwestfalen-Lippes und liegt im Zentrum von Detmold gegenüber dem Weserrenaissanceschloß der Fürsten zu Lippe.
Gegründet 1835 als Naturhistorisches Museum entwickelte es sich bis heute zu einer großartigen Sammlung lippischer und außerlippischer Kulturgüter aus den Bereichen Naturkunde, Ur- und Frühgeschichte, Landesgeschichte, Volkskunde, Kunst, Möbel und Innenarchitektur sowie Völkerkunde.
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Das malerische Schloß liegt im Herzen der Residenzstadt Detmold. Die Besichtigung ist Höhepunkt bei einem Besuch des mittelalterlichen Stadtkerns, der mit seinen Geschäften und Cafés zum Bummeln und Einkaufen einlädt.
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Historische Fachwerkarchitektur und westfälische Kultur der letzten 500 Jahre finden sich wieder überall in den Häusern, Höfen und Dorfanlagen des Freilichtmuseums. Hier wird die Alltagskultur vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert repräsentiert.
Für Leute von heute kaum noch vorstellbar: Knecht oder Bauersfrau, Küster, Pfarrer oder Lehrer lebten bis ins 20. Jahrhundert mit und von der sie umgebenden Kulturlandschaft. Wiesen und Weiden, Äcker, Hecken und blühende Bauerngärten nach historischem Vorbild geben dem Dorf etwas Lebendiges. Selten gewordene Haustierrassen wie die Bentheimer Schafe, die Lippegans oder der Westfälische Totleger leben hier in natürlichen Verhältnissen.
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Der Landesverband Lippe hat in den Jahren 1998 bis 2003 umfangreiche Renovierungs- und Ausbauarbeiten auf der Burg Sternberg im Extertal durchgeführt, und so diese baufällige Burganlage zu einem architektonischen und baugeschichtlichen Kleinod verwandelt, welches sich, nach nunmehr einem Jahr Vollbetrieb als Veranstaltungs- und Bildungsstätte, großer Beliebtheit bei seinen Gästen und Besuchern von nah und fern erfreut. Erlesene klassische Konzerte, Opern- und Operettenaufführungen, großes Theater, erfrischendes Kabarett und besinnliche Lesungen haben das Publikum begeistert. Das Highlight des Jahres 2004 war jedoch die Eröffnung des „Klingenden Museums“ und der Akademie für Alte Musik und Instrumentenbau auf Burg Sternberg im Juni 2004.
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Fahrradfahren wie auf Schienen? Das Lenken vergessen, und die Umgebung geniessen? Jetzt haben sie die Möglichkeit: Auf der völlig neuen Extertal - Draisine! Leicht und leise rollt sie auf den Schienen der historischen Extertalbahn dahin. Angetrieben durch die Kraft, die sie über Kurbel, Kette und Antriebsrad auf die Schienen bringen. Die Sieben-Gang-Schaltung hilft ihnen dabei, und sie gleiten durch Wiesen und Felder, oft begleitet vom Plätschern des Flüsschens Exter. Ursprüngliche Natur, alte Bauernhöfe und kleine Dörfer, sie sehen das Extertal aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

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Seit Ende März hat die neue Klettersaison im Teuto- Kletterpark am Hermanns- denkmal in Detmold begonnen. Seit dem heißt es wieder: „Alltag raus - Abenteuer rein!“; alle Kletterhungrigen können sich den Herausforderungen dieses einzigartigen Hochseilgartens stellen. In sechs verschiedenen Parcours im natürlichen Baum- bestand zwischen 1 m bis 12 m Höhe ist für jeden - je nach Mut und Können - das Richtige dabei.

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